Sportgymnasium Dresden Eliteschule des Sports

Drei Finalplatzierungen beim 2. Elblandcup

07.11.2017 | Henker

Der 2. Elblandcup in Meißen war ein Erfolg. Am Ende kamen über 130 Fechter aus Deutschland, Polen und Tschechien an die Elbe, um wichtige Punkte für die Youngstercupwertung und Ranglisten zu erbeuten. Die Veranstalter vom Fechtclub Radebeul und das Youngstercupteam sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Turniers. Die vielen freiwilligen Helfer aus dem Verein sorgten im Hintergrund für alle wichtigen Abläufe.

Organisator und Trainer Robert Peche dankte nach dem Turnier den vielen Helfern aus dem Verein: „Ich dachte nicht, dass dann doch so viele mit anpacken. Aber besonders beim Auf-und Abbau haben sich die Eltern der Fechter voll mit reingehangen. Der Imbiss war gut organisiert und versorgte alle Teilnehmer vorbildlich. Das Engagement unserer Kampfrichter war ebenfalls richtig gut. Nur gemeinsam als Verein, bekommst du so ein Turnier gestemmt. Dafür allen vielen Dank.“

Sportlich gab es Licht und Schatten, denn eine Medaille für das Heimteam aus Radebeul blieb aus. Ganz nah dran an der Medaille war Lina Wemme (8/1) im Damenflorett der B-Jugend. Im Viertelfinale führte die junge Sportschülerin bereits mit 9:4, konnte den Vorsprung aber dann nicht nach Hause bringen und verlor 9:10 gegen die Polin Winiecka aus Stettin. "Dies war schon hart, aber sowas passiert den besten der Welt auch schon mal. Du bist fast im Ziel, lässt kurz locker und die Gegnerin nutzt es aus, bekommt Auftrieb und biegt das Gefecht um. Schade, aber so ist das Fechten." beschreibt Trainer Robert Peche die Situation. Am Ende belegt Lina Wemme als beste Deutsche den 6.Platz. Den Sieg machen die Fechter aus Polen und der Tschechischen Republik unter sich aus. Siegerin wird Amelia Olszewska aus Gdansk, vor der Tschechin Michala Illekova. Eben jene tschechische Fechterin war es, die Isabell Thierbach (8/1) im Viertelfinale aus dem Rennen warf und auf den 7. Platz verwies. Amelie Läuter und Josefine Schlautmann zahlten noch viel Lehrgeld bei diesem Turnier, belegten die Plätze 18. und 19. in der Gesamtwertung.

Im Herrenflorett der B-Jugend schaffte es nur Anthony Hanawa ins Viertelfinale. Dort unterlag er dem Berliner Pfeiffer und landete auf einem guten 8. Rang. Ruben Lindner und Paul Mauksch mussten nach Niederlagen im Achtelfinale ihre Siegträume begraben. Dahinter folgten mit Kostja Skirlo, Kristof Kempe, Carl Benedix, Till Scheuner, Florian Jost, Maxi Cremer und Johannes Jürgensen weitere Radebeuler Fechter mit individuell guten Leistungen. "Wir haben hier eine zahlenmäßig ganz gute Truppe. Ich hoffe wir können jetzt auch fechterisch etwas mehr Power reinbringen und bald wieder oben mitfechten." so das Fazit von Trainer Robert Peche.

Bei den Schülern hatte der Fechtclub Radebeul ebenfalls viele Kinder am Start. Leider gelang es auch hier keinem der etablierten Fechter, sich in die vordere Reihe zu fechten. Bester Junge wurde Dominique Hauke auf dem 16. Platz. Raphael Gierig, Felix Schreiber, Paul Maywald, Michael Bergert, Paul Tippmer, Eric Rentzsch und Peter Müller mussten vor dem 16er Direktausscheid die Waffen strecken. Im Damenflorett konnte Martha Benedix sich bei ihrem ersten Turnier auf einen starken 11. Platz fechten. Abby Ranft und Clara Ulbricht belegten bei ihrer Premiere den 17. und 18. Rang. "Wir haben hier guten Nachwuchs. Die Ausbildung muss hier im Vordergrund stehen. Fechten ist da sehr betreuungsintensiv und mit viel Training verbunden. Dies mit den wenigen Trainern zu stemmen, ist eine Herausforderung die wir weiter angehen wollen." erklärt Trainer Peche.

Text + Foto: R. Peche